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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Kampagne Schulfrei für die Bundeswehr. Lernen für den Frieden

Seit 2010 arbeitet die breit aufgestellte Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“ an der Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Bundeswehr.


Wir sehen in der Kooperationsvereinbarung ein Instrument der Bundeswehr, den Widerstand gegen die Besuche von Jugendoffizieren an Schulen systematisch abzubauen und durch die mediale Aufbereitung dieser Auftritte zu einer Akzeptanz des Militärischen im öffentlichen Raum zu kommen. Darüber hinaus stellen wir eine Intensivierung der Bemühungen der Bundeswehr diesbezüglich fest, seit die Nachwuchsgewinnung über andere Kanäle nicht so erfolgreich ist bzw. seit die Bundeswehr in immer mehr Kriegen/Einsätzen weltweit agiert. Die grundsätzliche Kritik an der Darstellungsweise von Konfliktlösungsmechanismen durch die Angehörigen der Bundeswehr im Schulunterricht wurde von uns immer wieder erneuert. Die verstärkte Koppelung von Einsätzen der Jugendoffiziere im Unterricht und Karriereberatern im Umfeld der besuchten Schulen stellt eine neue Qualität dar.

Eine zusätzliche Verschärfung tritt dadurch ein, dass selbst in höchsten staatlichen Ämtern eine neue Kultur der „Verantwortung“ herbeigeredet wird, die in ihrer Konsequenz vor allem in einem stärkeren militärischen Engagement gedacht wird. Diese grundlegende Tendenz der Militarisierung der „Konfliktlösung“ mündet in eine schleichende Militarisierung der Gesellschaft – der Protest gegen die verstärkte Präsenz von Bundeswehr an Schulen ist somit eingebettet in einen generellen Protest der weiteren Militarisierung der Gesellschaft. Am Beispiel der Werbemaßnahmen der Bundeswehr an Schulen soll dieser Protest exemplarisch auch zum Überdenken dieser grundlegenden Tendenzen hinleiten.

Die UN-Kinderrechtskonvention untersagen die Rekrutierung Minderjähriger und der Bericht der Kommission zu Kinderrechten bei der UN nennt unter anderem Deutschland als eines der Länder, die hier keine Hemmung haben, auch unter Minderjährigen für den Dienst an der Waffe zu werben. Die Kampagne kann hier auf Vorarbeiten anderer Organisationen zurückgreifen und entsprechende Argumentationen in die Diskussion um den Einsatz von Jugendoffizieren und Karriereberatern an Schulen einbringen.

Die Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr" setzt sich aus landesweiten und bundesweiten antimilitaristischen, pazifistischen und gewerkschaftlichen Organisationen zusammen, derzeit sind dies: DFG-VK Baden-Württemberg, Informationsstelle Militarisierung, Ohne Rüstung Leben, Pax Christi Baden-Württemberg, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, Ökumenisches Netz Baden-Württemberg, Offenes Treffen gegen Militarismus und Krieg Stuttgart, Pax an - Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung e.V., Die AnStifter, Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee und die Pressehütte Mutlangen. Außerdem engagieren sich darin verschiedene Einzelpersonen

Weitere Infos unter "www.schulfrei-für-die-bundeswehr.de"