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Passarelle.bmpprivat

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Deutsch-französische Vision „einer anderen Welt“ zum 11. November 2018

12. Nov 2018

Religionen setzen sich gemeinsam für Frieden und Gewaltfreiheit ein

In einer Region, die besonders unter den deutsch-französischen Konflikten gelitten hat, haben sich am Sonntag, 11. November, evangelische, katholische und orthodoxe Christen, Juden, Muslime und Buddhisten aus Deutschland und Frankreich gemeinsam zu Frieden, einer Begrenzung von Rüstung und Waffenhandel und zu einem „Europa in Solidarität, das seine Verantwortung für Frieden und Gewaltfreiheit in der Welt wahrnimmt“, bekannt. Ein Friedensweg führte von der französischen und der deutschen Seite auf die Passerelle, die Brücke zwischen Kehl und Straßburg. Dort verlasen 16 Vertreterinnen und Vertreter von religiösen Gemeinschaften aus Baden-Württemberg und dem Elsass vor mehreren hundert Teilnehmern eine gemeinsame Deutsch-Französische Erklärung. Für die Erzdiözese Freiburg/pax christi tat dies Friedensreferent Markus Weber. Beim anschließenden Empfang sprachen die Oberbürgermeister von Kehl, Toni Ventrano, und Straßburg, Roland Ries.

Unterzeichnet ist die Deutsch-Französische Erklärung der Religionen von 15 geistlichen Leitungen religiöser Gemeinschaften. Auf deutscher Seite sind dies Erzbischof Stephan Burger für die Erzdiözese Freiburg, Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh für die Evangelische Landeskirche in Baden, Landesrabbiner Moshe Flomenmann für die Israelitische Kultusgemeinde Baden, Muhittin Soylu als Vorsitzender der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg, Fatih Şahan als Landeskoordinator der DITIB Landesreligionsgemeinschaft Baden und Pfarrer Diradur Sardaryan für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Baden-Württemberg. Auf französischer Seite haben ebenfalls Repräsentanten katholischer, evangelischer, rumänisch-orthodoxer und griechisch-orthodoxer Kirchen, der Muslime, der Juden und der Buddhisten unterzeichnet.

Die Initiative ging aus von den katholischen und evangelischen Kirchen. Die Erklärung der Religionen erläutert dazu, dass „die Schrecken des 1. Weltkriegs“ und die „Gräuel des 2. Weltkriegs“ im 20. Jahrhundert zu einem „starken Bewusstseinswandel in den christlichen Kirchen geführt“ hätten. Auch der Ökumenische Rat der Kirchen habe bei seiner Gründung 1948 „Krieg und militärischer Gewalt eine klare Absage erteilt“ und festgestellt: „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“, zitiert die Erklärung. Am Ende betonen alle Unterzeichner: „Wir wollen als Religionsgemeinschaften und als Gläubige der unterschiedlichsten Bekenntnisse durch den interreligiösen Dialog und die wachsende Zusammenarbeit dazu unseren Beitrag leisten“.

Doris Banzhaf (EKIBA), Markus Weber (pax christi).

Den vollständigen Wortlaut der Erklärung finden Sie anbei.



 

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