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WaldkErklärung100707-33.bmppax christi

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Rüstungsexporte

U.a. die Kampagne "Aktion Aufschrei. Stoppt den Waffenhandel!"

Am 11. Juli 2007 wurde die „Waldkircher Erklärung“ formuliert (unser Foto, mit pax christi-Geschäftsführer Markus Weber), in der eine drastische Reduzierung der deutschen Waffenexporte gefordert wurde. Sie  fand bereits am Tage ihrer Verabschiedung die Zustimmung einer größeren Anzahl politischer und gesellschaftlicher Organisationen und es gelang den Initiatoren auf der Basis ehrenamtlichen Engagements 14.500 Menschen für eine Unterstützung dieser Erklärung zu gewinnen. Die gesammelten Unterschriften wurden einem Vertreter der Bundesregierung übergeben, der sie an die Mitglieder des Bundessicherheitsrates weiterleitete. 

In der Zivilgesellschaft gab die „Waldkircher Erklärung“ den Startschuss für die „Aktion Aufschrei. Stoppt den Waffenhandel“, die inzwischen von mehr als 150 Friedens- und Menschenrechtsorganisationen getragen wird. Im Erzbistum haben sich auf Initiative von pax christi Freiburg die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Erwachsenenverbände (AKE) sowie der Diözesanrat der Kampagne "Aktion Aufschrei" angeschlossen.

Hintergrund: Der Initiator der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!", der Freiburger Friedensaktivist Jürgen Grässlin, war Ende Juli 2010 zu Gast auf der Diözesanversammlung der pax christi-Bewegung in der Erzdiözese Freiburg im Haus La Verna in Gengenbach. Dabei stellte er nicht nur sein Konzept einer Rüstungsexportkampagne mit dem Arbeitstitel "Aktion Aufschrei" vor, sondern lernte auch unsere Generalsekretärin der Deutschen Sektion von pax christi, Christine Hoffmann, kennen.
Mit einer Pressekonferenz im Mai 2011 im Deutschen Sekretariat von pax christi in Berlin starteten u.a. Hoffmann und Grässlin die Kampagne dann offiziell. Unterschiedliche Veranstaltungen zu dieser Thematik fanden auch im Erzbistum Freiburg statt, zuletzt (2018) der Staffellauf gegen Rüstungsexporte "Frieden geht". Mehr dazu auf der Homepage der Kampagne oder des Staffellaufs.

Aktuell (Stand: November 2018) hat die Bundesregierung  im  ersten Halbjahr 2018 Ausfuhren im Volumen von 2,57 Milliarden Euro genehmigt. Das ist zwar rund eine Milliarde weniger als im Vorjahreszeitraum, aber dass weiter über 50 Prozent der genehmigten Rüstungsexporte für Drittstaaten außerhalb von EU und Nato bestimmt sind, verstößt gegen die eigenen Grundsätze der Bundesregierung. Denn Waffenexporte in sogenannte „Drittstaaten“, die nicht der EU oder der Nato angehören, sollen eigentlich die Ausnahme bleiben. Auch werden Waffen nach wie vor an kriegführende Staaten wie Saudi-Arabien geliefert. Statt aus aktuellem Anlass ganz auf diese Waffenexporte zu verzichten, wurden sie lediglich zeitlich befristet ausgesetzt.